Mission Schwimmkappe

Auf dem Weg zum Triathlon

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Schwimmtraining – wie viel darf’s denn sein?

September 23rd, 2009 · 2 Kommentare

Quiz: Was unterscheidet das Lauftraining vom Schwimmen?
Antwort: Beim Laufen kann ich mein Bäuchlein mit einem Schlabber-T-Shirt kaschieren.

Tröstend: Es reicht, den Bauch so lange einzuziehen, bis die wenigen Meter zwischen Dusche und Schwimmbecken zurückgelegt sind.

Aber wie viele Meter muss ich eigentlich im Becken zurücklegen? Welchen Trainingsumfang muss ich einplanen, um im kommenden Sommer bei meinem ersten Triathlon 500 Meter im Kraulstil zurücklegen zu können?

Ich habe im Forum von triathlon.de nachgefragt und meinen derzeitigen Trainingsstatus beim Schwimmen geschildert: Ich bin vor gut drei Wochen zum ersten Mal seit Jahren wieder so richtig schwimmen gegangen – also Bahnen ziehen. Brust geht ganz gut. Kraulen – da krieg’ ich nach 100 Metern schon keine Luft mehr. Bin dann 2 x 500 Meter geschwommen und nach ca. 30 Minuten wacklig aus dem Wasser so wacklig, dass ich nicht daran gedacht habe, den Bauch einzuziehen.

So entspannt möchte ich auch mal schwimmen!

Innerhalb kürzester Zeit kamen reichlich Tipps von neonhelm, krelli, dreisportler, Dr. Langdistanz und weiteren netten Helfern/innen. Ich versuche mal zusamenzufassen:

Loomster machte mir erstmal Mut: Schwimm-Training alle zwei Wochen würde es wohl auch tun. Na ja, ich mache das Ganze ja auch, um mich mehr zu bewegen. Loomsters Empfehlung zu einem Kraulkurs stimme ich allerdings zu – ist jetzt für den Winter eingeplant.

“Der Kurs bringt dich technisch weiter. Dann brauchst du viel weniger Kraft, um die 500 Meter zu überleben”, schreibt loomster. Und ich glaube, er hat recht.

Krelli rät mir (und anderen Anfängern), anfangs nur auf die Technik zu achten und nie länger als 50 Meter am Stück zu kraulen. “Denn sobald die Strecke zu lang wird, schludderst du wieder.” Stimmt die Technik, so krelli, reiche es “noch locker mit richtigen Schwimmen im Februar/März anzufangen.”

Bei Dr.Langdistanz würde ich mit Schwimmen-alle-14-Tage nicht durchkommen: Er rät Wiedereinsteigern, so oft wie möglich in der Woche ins Wasser zu gehen, dafür dann aber eben nicht Bahnen zu schrubben, sondern mit System zu arbeiten: Nicht nur Bahnen zählen, sondern variieren. Intervalle schwimmen, alle Lagen, die man beherrscht, durchschwimmen und natürlich dazu noch ein wenig Krafttraining fuer die Arme/Schultern/Oberkörper.

Nun hat nicht jeder die Möglichkeit, an einem Kraulkurs teilzunehmen. Dazu Dr. Langdistanz: “Je nach Bewegungstalent kann es schon reichen, sich anderen, besseren Schwimmern anzuschliessen, am besten natürlich in einem Verein.”

“Im Schwimmbad den Schwimmeister fragen, ob er nicht einen guten Schwimmer kennt, der Interesse hätte, sich ein paar Euro dazuzuverdienen, kann auch funktionieren.” Mein lieber Dr. Langdistanz, das kann aber auch böse nach hinten losgehen und mit einem Hausverbot enden.

Mein Fazit: Ich werde mir mal von den Pros zeigen lassen, wie ich Beine und Arme beim Kraulen koordinieren muss und welche Atemtechnik mich davor rettet, im Wettkampf auf der schönen Alster zu ertrinken. Und ich werde Doc Langdistanz’ Rat beherzigen, mein Training strukturierter und ruhiger anzugehen. Und das Pensum? Ich werde wohl erstmal die eine Trainingseinheit pro Woche etwas ausdehnen.

Tags: Allgemein |

2 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Wasserratte // Oct 9, 2009 at 21:38

    Jetzt mal ein richtiger Profi Tip (auch wenn du das nicht lesen möchtest): Vergiss das Kraulen, bringt eh nix in so kurzer Zeit. Besser die Brust Gleitphase trainieren als…. na das dann beim nächsten mal.
    (500 m ist nicht so viel )

  • 2 info // Oct 9, 2009 at 23:32

    500 Meter nicht so viel? Für mich fühlte sich das letzten Dienstag im Schwimmbad an nach…na also mindestens…

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